Der Murgtalpfad

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Vom Quellgebiet der Murg in fast 1000 m Höhe geht es auf einer abwechslungsreichen Wanderung hinunter zum Rhein. Mehr als 50 Lehrtafeln über Geologie, Geschichte und Botanik begleiten uns dabei. 

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Großartige Route entlang der Murg mit vielen Highlights 

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz am Steinernen Kreuz führt uns der Murgtalpfad nach der Überquerung der Straße auf einem asphaltierten Fahrweg nach Lochhäuser, zur Biologischen Station im Haus Murgquelle (Naturkundemuseum). Auf den folgenden 2 km geht es Richtung Klausenhofmuseum (1) in Großherrischwand. Auf dem Murgtal-Pfad passieren wir neun naturkundliche und geschichtliche Stationen, jeweils mit offenen Hütten und Informationstafeln. 

Wir erreichen eine Kapelle und folgen weiter der Beschilderung durch das Dorf. Von hier führt uns der asphaltierte Weg, bei bester Aussicht, durch Wiesen und Wälder in Richtung Herrischried. Schließlich verlässt man den Fahrweg und folgt der Beschilderung nach links auf einem schmalen, steilen Wiesenpfad hinab zum Wald. Der Murgtalpfad verläuft jetzt nahe am Waldrand durch eine attraktive Naturlandschaft mal bergauf, mal bergab zur Ortschaft Herrischried. Im Ort biegen wir an der Evangelischen Kirche nach links ab und erreichen über die Nebenstraße das Kulturdenkmal Fronmühle, eine ehemalige Bannmühle des Reichsklosters zu Säckingen. 

Der Straße folgend kommt man zum Ortsteil Mühle. Hier befindet sich die Hetzlenmühle (2). Nach dem Überqueren der Kreisstraße windet sich der Murgtalpfad durch den Wald hinauf nach Hogschür. Über die nach rechts verlaufende Wührenstraße gehen wir abwärts durchs Dorf. Beim Erreichen der Brücke kurz vor dem Ortsende biegt man nach links ab und wandert entlang des Flusses in Richtung Hottingen. Auf einem Feldweg gehen wir am Waldrand entlang, wechseln dann auf einen schmalen Pfad im Wald und erreichen die Straße zum Wasserkraftwerk Hottingen. Die gesamte Wegstrecke ist von Lehr­tafeln gesäumt. Kurz nach dem Wasserkraftwerk passiert man das Energiemuseum (3) in Hottingen. 

Weiter der Straße folgend durchqueren wir die Ortschaft Hottingen bis zum Gewerbegebiet Moos und kommen rechts, vorbei am Parkplatz, durch eine Allee zum Pfaffensteg. Am Waldrand beginnt die Schluchtwanderung durch das Tal der Murg. Auf einem gut ausgebauten Forstweg wandern wir durch den Wald bergab. Einer der Höhepunkte auf unserem Weg durch die Schlucht ist der Wasserfall Strahlbrusch (4) nach dem ersten Felstunnel. 

Kurz nach der Abzweigung des Weges beim Elendslöchle (5) (Richtung Hänner) führt unsere Tour durch zwei weitere Felstunnel und kreuzt schließlich den Hochrhein-Querweg. Folgt man dem Querweg nach rechts, erreicht man über einen steilen Aufstieg die Ruine Wieladingen. Wir wandern jedoch weiter auf dem Talweg abwärts und kommen zur Lochmühle (6). Die Lochmühle wurde als ehemalige Getreidemühle der Burg Wieladingen bereits im 14. Jh. erwähnt. Weiter wandert man auf dem Talweg entlang der Murg zum Parkplatz im Ortsteil Hinterer Hammer. Von hier führt uns die asphaltierte Nebenstraße durch das Siedlungsgebiet nach Murg. Im Ort folgen wir dem Murgtalpfad über eine steile Treppe hinunter zum Rhein. Wir gehen schließlich rechts zum Bahnhof, von wo aus der Bus uns wieder zurück zum Parkplatz Steinernes Kreuz bringt.

Anfahrt

B500 nach Häusern, weiter nach Todtmoos, von dort auf der L151 in südliche Richtung zum Steinernen Kreuz

Parken

Bushaltestelle Steinernes Kreuz in Herrischried, Ortsteil Wehrhalden

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Bad Säckingen, weiter mit dem Bus nach Herrischried-Steinernes Kreuz
detaillierte Kartenansicht » 3D-Flug »
Schwierigkeit schwer
Strecke24 km
Aufstieg 76 m
Abstieg 768 m
Dauer 7 h
Niedrigster Punkt296 m
Höchster Punkt997 m
Startpunkt der Tour:

Bushaltestelle Steinernes Kreuz in Herrischried, Ortsteil Wehrhalden

Eigenschaften:

aussichtsreich Streckentour mit Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

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