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Westweg, von Pforzheim nach Basel, Ostvariante

Beschreibung

Der Westweg gilt als einer der bekanntesten und ältesten Fernwanderwege Deutschlands. Der insgesamt 285 Kilometer lange Wanderweg, der Pforzheim im Norden mit Basel im Süden verbindet, führt auf alten Grenz- und Verbindungswegen durch alle Naturräume von Deutschlands höchstem Mittelgebirge.

Auf einer Teilstrecke  erwandern Sie die Ostvariante des Westwegs von Hinterzarten bis zum Endziel Basel. Die "gewöhnliche" Route führt von Hinterzarten über den Belchen und den Blauen bis nach Basel. Die hier angebotene Ostvariante des Westweges ist die unbekanntere, aber nicht minder schöne Strecke und führt u. a. über den Blößling und den Hochkopf. Hier sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht. Wer es lieber ein bisschen einsam mag, ist hier in der Idylle des Schwarzwalde genau richtig!

Unsere Patricia unterwegs auf dem Westweg

"Der Klassiker unter den Fernwanderwegen führt von Pforzheim nach Basel normalerweise über die Westvariante. Eigentlich schade, denn die Ostvariante hat auch so vieles zu bieten. Sie führt ab Titisee über die eher unbekannteren, aber nicht minder schönen Schwarzwaldgipfel. Wer es ruhig und einsam mag, der ist hier genau richtig."

Wegcharakter

Der Westweg ist ein Höhenweg. Die Tagesetappen sind lang und zum Teil aufgrund der vielen Höhenmeter anstrengend und anspruchsvoll. An einigen wenigen Stellen hat der Weg alpinen Charakter, d. h. er ist ein schmaler, steiler Pfad, mit Wurzeln und Steinen durchsetzt. Trittsicherheit ist erforderlich, Kletterstellen gibt es jedoch nicht. Auf einigen Etappen finden sich nur wenige oder sogar gar keine Einkehrmöglichkeiten. Ausreichend Verpflegung für den gesamten Tag gehört deshalb unbedingt in den Rucksack!

Unser Anspruch / Ihr Mehrwert

Wir kennen unsere Routen und unsere Gastgeber und Partnerhotels. Wir sind von hier, wir leben hier und wir arbeiten mit Herzblut an unseren Reisen. Unser Anspruch ist es, qualitativ hochwertige Reisen anzubieten, die wir auch selbst gerne in unserem eigenen Urlaub buchen würden.

Ihre Unterkünfte

Sie wohnen in ausgewählten, wanderfreundlichen Hotels und Pensionen entlang des Westwegs (vgl. 3- und 4-Sterne-Kategorie).

Wir buchen für Sie, wo möglich, in der Regel 3-Sterne-Häuser (oder gleichwertig), bei denen Dusche und WC selbstverständlich auf dem Zimmer sind. Wenn Sie Ihren Wunschtermin anklicken und dann auf „suchen“ gehen, erhalten Sie eine Übersicht über unsere Partnerhotels. Sollte eines der angegebenen Hotels zu Ihrem Wunschtermin bereits ausgebucht sein, können wir in der Regel auf ein anderes, gleichwertiges Hotel ausweichen.

Reiseverlauf

1. Tag: Individuelle Anreise nach Pforzheim

Übernachtung in Pforzheim

2. Tag: Pforzheim nach Dobel (ca. 25 km, Hm ↗ ca. 744 m,  Hm ↘ 313 m)

Der Westweg beginnt zunächst gemächlich und ist geprägt von den Flusstälern der Enz und der Nagold. Besonders Spaß macht die Überquerung des Grösselbachs, den Sie mithilfe von Trittsteinen überqueren. Nachdem Sie das Schloss Neuenbürg, hoch über dem Bergwerksstädtchen gelegen, erreicht haben, geht es bergan durch tiefe Wälder mit den für den Schwarzwald charakteristischen hohen Tannen. (Übernachtung in Dobel)

3. Tag: Dobel nach Forbach (ca. 26 km, Hm ↗ ca. 972 m, Hm ↘ 1.075 m)

Vom sonnigen und stets nebelfreien Hochplateau Dobel tauchen Sie ein in den dicht bewaldeten Nordschwarzwald. Als Aussichtspunkte erwarten Sie der Hohlohturm sowie der obere und untere Latschigfelsen. Der knapp 30 m hohe Hohlohturm wurde einst um 6 Meter erhöht, um über die hohen Bäume hinweg Sicht zu haben zu den Vogesen, der Schwäbischen Alb, dem Odenwald und den Schweizer Alpen. Ziehen Sie sich warm an: „In Kaltenbronn ist es immer einen Kittel kälter“! (Übernachtung in Forbach)

4. Tag: Forbach nach Unterstmatt (ca. 19 km, Hm ↗ ca. 1.088 m, Hm ↘ 452 m)

Eine knackige Etappe mit über 1.000 Höhenmetern steht Ihnen bevor. Sie überqueren die ersten beiden von insgesamt zehn 1.000er-Gipfeln auf dem Westweg. Steile Anstiege, schöne Aussichten und tief blaues Wasser im Schwarzenbachstausee sowie im idyllischen Herrenwieser Karsee charakterisieren den heutigen Tag. Besonders schön blüht im Frühjahr am Hochkopf das Wollgras und im Spätsommer das Heidekraut. (Übernachtung in Unterstmatt)

5. Tag: Unterstmatt zur Alexanderschanze (ca. 28 km, Hm ↗ ca. 850 m, Hm ↘ 807 m)

Die Höhepunkte des Nordschwarzwaldes versammeln sich auf dieser Etappe: Die Hornisgrinde – der höchste Berg des Nordschwarzwaldes, der sagenumwobene Mummelsee, der unter Naturschutz stehende Schliffkopf mit seiner hochmoorartigen Kuppe und der vom Sturm frei geschlagene Lotharpfad. Auch die Pflanzen- und Tierwelt im sogenannten Grindenschwarzwald ist beeindruckend: Mit etwas Glück sehen Sie Kreuzottern und Bergeidechsen davonflitzen. Die Auerhähne meiden jedoch in der Regel die Nähe zu den Wanderern. (Übernachtung an der Alexanderschanze / Kniebis)

6. Tag: Alexanderschanze nach Hark (ca. 17 km, Hm ↗ ca. 322 m, Hm ↘ 617 m)

Heute werden Sie vom Wald verschluckt. Atmen Sie tief ein. So viel Waldeinsamkeit finden Sie sonst selten. Dichte Wälder, hohe Bäume, tiefe Schatten und sattes Grün. Erst am Ende werden Sie in Hark vom Wald wieder ausgespuckt. (Übernachtung in Oberharmersbach)

7. Tag: Hark nach Hausach (ca. 15 km, Hm ↗ ca. 422 m, Hm ↘ 854 m)

Auf dieser Etappe werden Ihre Knie besonders gefordert. Immer wieder wandern Sie steile Passagen hinab - mal direkt, mal in engen Spitzkehren. Wanderstöcke zur Entlastung der Gelenke sind hier besonders empfehlenswert. Am Ende des Tages erreichen Sie über den abwechslungsreichen Kinzigsteg Ihren Etappenort, im wunderschönen Kinzigtal gelegen. (Übernachtung in Hausach)

8. Tag: Hausach nach Schonach (ca. 20 km, Hm ↗ 1.292 m, Hm ↘ 562 m)

Die schwierigste Etappe des Westweges steht heute auf dem Programm mit steilen und bergigen Passagen. Immerhin werden etwa 1.220 Höhenmeter bewältigt. Dafür werden Sie mit herrlichen Ausblicken belohnt. Die Höhepunkte sind heute der Huberfelsen und der Karlstein. (Übernachtung in Schonach)

9. Tag: Schonach nach Waldau (ca. 26 km, Hm ↗ 680 m, Hm ↘ 640 m)

Gleich zu Beginn erwartet Sie mit dem Hochmoor Blindensee ein besonders idyllisches Plätzchen. Es ist so schön, dass man nur noch flüstern mag. Weiter geht es zur Martinskapelle. Ein paar Extra-Schritte lohnen sich, um zur Donauquelle hinabzusteigen. Sie ist nicht spektakulär, jedoch der Ursprung eines so mächtigen Flusses, der im schwarzen Meer endet und einmal so klein hier im Schwarzwaldidyll begonnen hat. Wenn Sie noch Kraft in den Beinen für ein paar Stufen haben, dann lohnt sich der Aufstieg auf den Brend-Turm. (Übernachtung in Waldau)

10. Tag: Waldau nach Feldberg-Bärental (ca. 22 km, Hm ↗ 669 m, Hm ↘ 312 m)

Nachdem Sie den Anstieg von Waldau hinauf geschafft haben, bieten sich immer wieder schöne Ausblicke hinüber zum Feldberg, dem höchsten Berg im Schwarzwald mit seinen 1.493 Metern. Unterwegs wandern Sie durch die Touristenhochburg am Titisee. Es geht am Ufer entlang und bald wandern Sie wieder auf ruhigeren Pfaden hinauf ins Bärental. (Übernachtung in Feldberg-Bärental)

11. Tag: Feldberg-Bärental zum Hochkopfhaus (ca. 27 km, Hm ↗ 800 m, Hm ↘ 881 m)

Eine der schönsten Etappen des gesamten Westweges steht heute auf dem Programm: Der Zweiseenblick gibt den Blick frei in Richtung Schluchsee und Titisee, die beiden Gipfel Herzogenhorn und vor allem der Blößling gelten (noch) als Geheimtipps und schließlich der Hochkopf, an dem man, wenn man ganz leise unterwegs ist, auch viele Gämsen sehen kann. (Übernachtung am Hochkopf / Todtnau)

12. Tag: Hochkopfhaus nach Schweigmatt (ca. 19 km, Hm ↗ 487 m, Hm ↘ 1.015 m)

Heute tauchen Sie in den Hotzenwald ein. Abwechslungsreich und vielfältig zeigt sich der Schwarzwald mit schönen Aussichten, offenen Mischwäldern und schönen Streuobstwiesen. Den charakteristischen Turm der Hohen Möhr (983 m) sehen Sie schon von weitem. Die 144 Stufen lohnen sich nicht nur, weil Sie dank der 25 Meter hohen Plattform auf über 1.000 Metern sind, sondern auch wegen der herrlichen Sicht hinüber zum Dinkelberg, ins Schweizer Jura und über die Schweizer Alpenkette. (Übernachtung in Schweigmatt)

13. Tag: Schweigmatt nach Obereichsel/Rheinfelden (ca. 23 km, Hm ↗ 460 m, Hm ↘ 580 m)

Der Dinkelberg steht heute auf dem Programm. Rein geologisch gesehen, gehört er schon nicht mehr zum Schwarzwald, sondern zählt mit seinen landschaftlichen Besonderheiten als eigener Bergstock. Nicht nur auf der Hohen Flum (536 m), sondern auch unterwegs sollten Sie immer mal wieder einen Blick zurück werfen auf die Wegstrecke, die Sie in den vergangenen Tagen gemeistert haben! (Übernachtung in Obereichsel)

14. Tag: Obereichsel/Rheinfelden nach Basel (ca. 21 km, Hm ↗ 510 m, Hm ↘ 570 m)

Ein Highlight auf der Abschlussetappe ist sicherlich der Buchswald bei Grenzach-Wyhlen, der einzigartig in Deutschland ist. Immergrüne Buchsbäume, die bis zu 5 Meter hoch sind, zieren den Weg. Und zum Abschluss sollte natürlich ein Rundgang durch die Schweizer Kultur- und Kunststadt nicht fehlen! (Übernachtung in Weil am Rhein)

15. Tag: Individuelle Abreise

Individuelle Abreise ab Weil am Rhein

Enthaltene Leistungen

  • 14 x Übernachtung mit Frühstück
  • Gepäcktransfer von Unterkunft zu Unterkunft
  • Hikeline Wanderführer mit Karte und ausführlicher Tourenbeschreibung
  • die Kurtaxe in den Etappenorten
  • Service Hotline

Wichtige Zahlungsinformationen und sonstige Konditionen

Die Abwicklung erfolgt über den Reiseveranstalter:

Original Landreisen
Tel. +49 (0) 76 34 / 56 9 56 26
E-Mail: info@original-landreisen.de

Zusatzinformationen

  • Start: Pforzheim, Ziel: Weil am Rhein
  • von April bis Oktober buchbar, Anreise täglich möglich

An- und Abreise

Wir empfehlen Ihnen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Pforzheim. So können Sie nach Ihrer Ankunft in Weil am Rhein auch direkt wieder abreisen. Wenn Sie mit dem PKW anreisen, können Sie diesen in Pforzheim abstellen. Von Weil gelangen Sie mit dem Zug zurück nach Pforzheim. Je nach Verbindung dauert die Fahrt ca. 2,5 Stunden.

Unser Tipp zur letzten Etappe

Die letzte Etappe führt Sie von Rheinfelden/Obereichsel bis zu Ihrem Ziel nach Basel, dem Endpunkt des Westweges, wo beide Varianten wieder zusammen führen. Wir empfehlen Ihnen, nach Ihrer Ankunft in Basel per Bus nach Weil am Rhein zu fahren (Dauer: ca. 20 Minuten), um zu Ihrem Hotel zu gelangen. Alternativ können Sie auch hinter dem Badischen Bahnhof durch den Tierpark Lange Erle die letzten 5 Km (Dauer ca. 1 Stunde) zu Fuß zurück legen.

Sollten Sie dennoch die Tour statt in Weil am Rhein in Basel beenden wollen, organisieren wir dies gerne für Sie. Der Aufpreis für die Übernachtung in der Schweiz ist Tagespreis abhängig und beträgt einen Aufpreis pro Person ab 60 Euro für die Übernachtung inklusive Gepäcktransfer. Bitte einfach vor Buchung bei uns anfragen!

Konditionen/Extras

  • Einzelzimmer: EUR 12,- pro Person/pro Nacht
  • Gepäckzuschlag für Einzelreisende: EUR 220,- Gesamtpreis
  • Übernachtung in Basel statt in Weil am Rhein: Aufpreis auf Anfrage (ab EUR 60,- pro Person/Nacht)

Kinderpreise

  • 0 - 4 Jahre im Bett/Zimmer der Eltern: 60 % Ermäßigung
  • 5 - 10 Jahre im Zimmer der Eltern/oft auch Dreibettzimmer: 30 % Ermäßigung

Verlängerung

  • Zusatznächte sind in allen Etappenorten möglich und vorab buchbar
  • im Doppelzimmer mit Frühstück: je nach Hotel auf Anfrage (ab EUR 55,- pro Person/Nacht)

Gruppenbuchungen

Wenn Sie mehrere Zimmer benötigen, buchen Sie zunächst das erste Zimmer. Sobald Sie im Warenkorb sind (Schritt 1), fangen Sie wieder von vorne an und buchen dann das nächste Zimmer. Am Ende haben Sie auf diese Weise alle gewünschten Zimmer im Warenkorb. Alternativ dürfen Sie uns natürlich auch gerne anrufen oder uns eine Mail schreiben; dann übernehmen wir die Buchung für Sie.

Verfügbare Termine

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Verfügbarkeiten und Preise

Lage & Anreise

Geben Sie bitte Ihren gewünschten Abfahrtsort ein. Sie können auch die Straße und Hausnummer mit eingeben, für eine genaue Berechnung der Strecke.